WBC beim Turnier in Osterath 2003

 

Nachdem in diesem Jahr bereits Olaf und Ralf in Köln an einem Turnier teilgenommen hatten, war der Wunsch von anderen WBC'lern groß, auch mal ein auswärtiges Turnier zu spielen. Das Turnier der SPD Osterath am 27.07.03 war dafür die Gelegenheit.

Diese acht Weckhovener Boulespieler machten sich dann morgens um neun auf Richtung Osterath.

Als erstes wurde das auswärtige Geläuf in Augenschein genommen. Und dann die große Enttäuschung: nur ein richtiger Bouleplatz, der auch noch von einem kindischen 60-jährigen ständig besetzt wurde, ansonsten musste auf den Schotterwegen und im Sumpf gespielt werden.

Als die wackeren Weckhovener sich auf der einzigen Boulebahn einspielten, wussten sie noch nicht, dass diese für sie nicht Ort des Wettkampfes sein würde.

Anne bildete mit ihrem Meisterschaftspartner Walter, der ja auch unser Präsi ist, ein Team. Zwischen den Spielen besann sie sich auf ihre Rolle als folgsames Weib und brachte den Männern Bier. Letztendlich schafften Anne und Walter einen guten 10. Platz. Als wichtiger wurde aber erachtet, dass sie den kindischen Opa aus Krefeld im Turnier schlagen konnten.

Als weiteres Team, das auch in der Meisterschaft zusammenspielt, traten Monika und Jörg an, die auswärtige Welt des Boulespiels zu erleben. Das taten sie ziemlich erfolgreich. Im Spiel um Platz 7 unterlagen sie im internen WBC Duell den erfahrenen Turnierteilnehmern Olaf und Ralf und belegten doch tatsächlich einen beachtlichen 8. Platz. Glückwunsch!

Renate hatte schon reichlich Mut gezeigt, nach gerade mal 3 Monaten Bouletraining sich auf großer Bühne zu zeigen. Sie belegte mit Mattes den 13. von 21 Plätzen. Hierbei ist jedoch beachtlich, dass dieses Team in einem gut besetzten Turnier 3 von 6 Spielen gewinnen konnte.

Ach ja, unsere Favoriten, Olaf und Ralf, für sie war mehr als nur der 7. Platz drin gewesen. Ausgerechnet gegen ein Frauen-Team aus Krefeld schwächelten sie bzw. liessen sich von deren Mätzchen (ständig Abstand nachmessen, immer wieder neue Regeln präsentieren) aus dem Konzept bringen. Ach, Jungens, die Nerven. Als Fazit insgesamt: Alle WBC'ler waren zufrieden, dass sie am Turnier teilgenommen hatten. Es hat Spass gemacht: tolle Atmosphäre und gute Laune im Weckhovener Tross. Ein dicker Schinken, Wein und Sekt wanderten als Preise nach Weckhoven. Es sieht so aus: Wir fahren nächstes jahr wieder hin.